Dienstag, 11. Juni 2013

   

 




Erster Schritt zur einsatzfähigen Territorialen Reserve

Kürzlich fand die allgemeine Wachausbildung der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanie Saarland (RSUKp SL) in der Graf-Werder-Kaserne in Saarlouis statt. Ziel dieses ersten Ausbildungsabschnitts war es, die Reservedienstleistenden der RSUKp SL zu Wach- und Sicherungsaufgaben beim Schutz militärischer Anlagen und Einrichtungen zu befähigen. So soll die Territoriale Reserve die aktive Truppe im Heimatschutz entlasten.
Reservisten bei der Fahrzeugkontrolle
Mit Spiegeln an schwer einsehbaren Stellen am Fahrzeug prüfen. (Quelle: LKdo SL/Schneider)Größere Abbildung anzeigen
„Am Freitag haben wir zunächst die theoretischen Grundlagen gelegt und den Kameraden unter anderem die Aufgaben und Befugnisse als Wachsoldat vermittelt“, erläuterte Hauptfeldwebel Zacharias das Ausbildungskonzept. „Der Samstag stand ganz im Zeichen der praktischen Stationsausbildung. Wir haben innerhalb der Kaserne die Überprüfung von Personen und Fahrzeugen trainiert, die Reservisten in die Streifenwege und Beobachtungspunkte auf dem Kasernengelände eingewiesen sowie den bestimmungsgemäßen Gebrauch der Schusswaffe geübt.“
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Personenüberprüfung
Überprüfen einer verdächtigen Person. (Quelle: LKdo SL/Schneider)Größere Abbildung anzeigen

Reservisten bilden Reservisten aus

Der Erfolg der Ausbildung beruht darauf, dass erfahrene Reservisten unter Beteiligung der Luftlandebrigade 26 als Patentruppenteil die Ausbildung mit ihren Kameraden der Reserve durchführen. Einen weiteren Schritt für die seit April 2013 neu aufgestellte RSUKp SL auf dem Weg zu einer homogenen einsatzfähigen Truppe stellte der Kompaniefeldwebel am Abend des ersten Ausbildungstages sicher. Beim Kameradschaftsabend im Unteroffiziersheim der Graf-Werder-Kaserne wurden die Ausbildungseindrücke vertieft und man lernte sich näher kennen. „Wir sind auf einem guten Weg, auch wenn noch einiges vor uns liegt. Es ist mir wichtig, dass wir schnell zusammen wachsen, um die aktive Truppe im Saarland zu unterstützen“, sagte der Spieß der Kompanie Oberstabsfeldwebel der Reserve Bemrah.

 
 









 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Donnerstag, 18. April 2013

RSU-Kompanie: Dienen im und für das Saarland

 


Die Regionale Sicherungs- und Unterstützungskompanie Saarland hat am vergangenen Freitag der Kommandeur des Landeskommandos, Oberst Reinhard Felsmann, in Dienst gestellt. Die Einheit bietet bislang 83 Reservisten eine neue militärische Heimat.

"Wir dienen im und für das Saarland", sagte Felsmann beim feierlichen Aufstellungsappell der bundesweit sechsten RSU-Kompanie in der Graf-Werder-Kaserne in Saarlouis.

Die Regionale Verbundenheit der Reservisten zu ihrem Bundesland würdigte auch der Inspekteur der Streitkräftebasis, Vizeadmiral Manfred Nielson: Die Außerdienststellung der Wehrbereichskommandos hinterlasse kein "territoriales Vakuum", vielmehr werde die RSUKp die Präsenz der Bundeswehr vor Ort optimieren. "Es ist gut zu wissen, dass wir ab dem heutigen Tag auf ihre kompetente Unterstützung bauen können", verspricht sich Nielson von der neuen Kompanie. Zu Recht, denn dem saarländischen Landeskommando stehen mit der neuen Kompanie zeitnah Soldaten zur Verfügung, die durch ihre regionalen Bindungen bereits einen engen Kontakt zu zivilen Mitstreitern pflegen, etwa zur Feuerwehr oder zum Technischen Hilfswerk.

Der Kompaniechef, Major d.R. Oliver Mohr, stellt in dieser Hinsicht keine Ausnahme dar. Als ehemaliger Zeitsoldat hat er unter anderem in der Luftlandebrigade 26 "Saarland" gedient und kennt den Einsatzraum seiner Kompanie "wie seine Westentasche". Ferner ist die Luftlandebrigade 26 Patentruppenteil der RSU-Einheit.

Ehrenkreuz der Bundeswehr für französischen Offizier
Ebenfalls regional bedingt war die Anwesenheit zahlreicher französischer Gäste beim Indienststellungsappell. Der Stellvertretende Kommandeur im französischen Wehrbereich Ost etwa, Général de brigade Vincent Leroi, war mit Angehörigen seines Stabes ins Saarland gekommen. Die traditionell gute Zusammenarbeit mit dem Nachbarland verdeutlichte Landeskommandeur Felsmann. In seiner Rede hob er Lieutenant-colonel André Bidon hervor, einen französischen Offizier, der als Verantwortlicher für die zivil-militärische Zusammenarbeit im benachbarten Département Moselle die deutsch-französische Freundschaft bemerkenswert voranbringt. Für seine langjährigen Verdienste wurde Bidon mit dem Ehrenkreuz der Bundeswehr in Silber ausgezeichnet.

Weitere Gäste, die ihre Verbundenheit mit der saarländischen RSUKp zum Ausdruck brachten, waren unter anderem der Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport Georg Jungmann sowie die Vertreter von Landtagsparteien und Kommunen.

Die Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte haben, wie der Name schon sagt, zwei Aufgaben: Zum einen die Überwachung und der Schutz militärischer Objekte, zum anderen die subsidiäre Unterstützung der Blaulichtorganisationen in Katastrophenfällen. Die nächste Indienststellung ist für den kommenden Freitag im niedersächsischen Holzminden geplant.
Jonny Müller

Bild oben:
Der Kommandeur des Landeskommandos Saarland,
Oberst Reinhard Felsmann (r.), überreicht RSU-Kompaniechef
Major d.R. Oliver Mohr den Kompaniewimpel. Hinten mittig im Bild:
Vizeadmiral Manfred Nielson, Inspekteur der Streitkräftebasis.
(Foto: Roman Sauer)

Bild Mitte:
Landeskommandeur Oberst Reinhard Felsmann verleiht
Lieutenant-colonel André Bidon das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Silber.
(Foto: Dietmar Lepper)

Bild unten:
Die angetretene RSU-Kompanie. Bislang haben hier
83 Reservisten eine neue militärische Heimat gefunden.
(Foto: Dietmar Lepper)

Donnerstag, 11. April 2013

RSUKp Saarland: Aufstellungsappell am 12.04.2013

Die Kompanie „Saarland“ steht

„Sie sind unser „Spezialistenpool“ – durch die gewinnbringende Kombination von zivilberuflicher und militärischer Erfahrung“, so der Inspekteur der Streitkräftebasis, Vizeadmiral Manfred Nielson beim Indienstellungsappell der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanie „Saarland“. Gegenüber den 83 angetretenen Reservisten unter der Führung des neuen Kompaniechefs, Major d.R. Mohr, unterstrich er: „Die aktiven Truppenteile sind künftig mehr denn je auf motivierte, einsatzwillige und gut ausgebildete Reservistinnen und Reservisten angewiesen“
Ein Soldat übergibt eine Wimpel
Der Wimpel wird übergeben (Quelle: Pressestelle LKdo Saarland)Größere Abbildung anzeigen
Die Kompanie „Saarland“ ist am 12. April durch den Kommandeur Landeskommando Saarland, Oberst Reinhard Felsmann, in Dienst gestellt worden. Zahlreiche Gäste aus Frankreich sowie aus der Region, darunter auch der Staatssekretär für Inneres und Sport des Saarlandes, Herr Georg Jungmann, nahmen am Appell in der Graf-Werder-Kaserne in Saarlouis teil.
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Mehrere Personen in einem Zelt
Zahlreiche Gäste (Quelle: Pressestelle LKdo Saarland)Größere Abbildung anzeigen

Vielfältiges Aufgabenspektrum

Aufgabe der Kompanie der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte (RSUKp) ist es, die aktiven Verbände im Bereich des Heimatschutzes zu verstärken. Das Aufgabenspektrum reicht von der Bewachung militärischer Einrichtungen, bis hin zur Katastrophenhilfe. „Um die Wertschätzung der saarländischen Landesregierung für die heutige Aufstellung der RSUKp nach außen zu dokumentieren, stiftet unsere Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer heute auch den Kompaniewimpel, der die RSUKp Saarland auf ihrem weiteren Weg begleiten wird“, sagte Jungmann und würdigte den ehrenamtlichen Einsatz der Reservisten für ihre Heimat.
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Ein Soldat vor einem Rednerpult
Mit dem Ehrenkreuz ausgezeichnet (Quelle: Pressestelle LKdo Saarland)Größere Abbildung anzeigen

Weitreichende Zusammenarbeit

Dass die Zivil-Militärisches Zusammenarbeit über die Landesgrenze hinaus 50 Jahre nach Abschluss des Elisée-Vertrages gelebt wird, unterstrich Oberst Felsmann durch die Verleihung des Ehrenkreuzes der Bundeswehr in Silber an den französischen Lieutenant-Colonel André Bidon. Als militärischer Beauftragter des Département Moselle war er Motor und treibende Kraft der Kooperation zur Erstellung eines Leitfadens für die gegenseitige, grenzüberschreitende Hilfe in Fällen von Katastrophen und besonders schweren Unglücksfällen.
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Mehrere Soldaten angetreten
Feierlicher Rahmen (Quelle: Pressestelle LKdo Saarland)Größere Abbildung anzeigen

Dienen für das Saarland

Beim anschließenden Empfang sagte Felsmann, analog zum Motto der Bundeswehr „Wir. Dienen. Deutschland.“ stehe seine RSUKp für „Wir dienen im und für das Saarland.“ und dankte der saarländischen Landesregierung im Namen aller Reservisten für die Anerkennung des Reservedienstes als Ehrendienst an der Gemeinschaft. Anschließend legte er dem zweitwichtigsten Mann in der Kompanieführung, dem Kompaniefeldwebel Oberstabsfeldwebel d.R. Armin Bemrah als Spieß und Mutter der Kompanie die „Spießschnur“                     

Samstag, 23. März 2013

Neuer Begriff: Reservistendienst Leistende(r)

Neuer Begriff: Reservistendienst Leistende / Reservistendienst Leistender (RDL) für alle Reservistinnen und Reservisten, die Wehrdienst nach dem Vierten oder Fünften Abschnitt des Soldatengesetzes leisten

Reservistendienst Leistende und Reservistendienst Leistender (RDL) sowie Reservistendienst (RD), das ist die neue Bezeichnung für alle Reservistinnen und Reservisten, die Wehrdienst nach dem Vierten oder Fünften Abschnitt des Soldatengesetzes leisten sowie für den Dienst an sich. Am 29. Januar 2013 hat das Bundesministerium der Verteidigung (FüSK II 1 - Az 16-39-00) angewiesen, künftig nur noch diese Begriffe für den angesprochenen Personenkreis und deren Dienst zu verwenden.
Die Abkürzung orientiert sich an schon gebräuchlichen Abkürzungen wie FWDL (Freiwilligen Wehrdienst Leistende/ Freiwilligen Wehrdienst Leistender).
Bislang werden vielfältige Ausdrücke für diesen Personenkreis verwendet: Entweder sprach man allgemein von »Reservisten«, »Resis«, »Wehrübenden« und »Übenden« oder hatte sich sonst so seine Bezeichnung für unsere Unterstützung aus der Reserve zurechterfunden.
Eines hatten diese Ausdrücke jedoch gemeinsam: Sie wurden im jeweiligen rechtlichen Zusammenhang meist falsch verwendet.
Der oder die (jetzige) RDL ist zwar, wenn sie oder er keinen Dienst im Soldatenstatus leistet, auch »Reservist« bzw. »Reservistin«; nach der entsprechenden Definition im Reservistinnen- und Reservistengesetz (ResG) kann man den oder die RDL so in einem Wehrdienstverhältnis aber nicht nennen. Hiernach sind Reservistinnen und Reservisten in der Regel frühere Soldatinnen und Soldaten. RDL befinden sich aber in einem Wehrdienstverhältnis und sind damit Soldatinnen oder Soldaten. »Wehrübender« ist genauso falsch. Schaut man sich die einschlägige gesetzliche Vorschrift, in der dieser Begriff verwendet wird, an, nämlich das Wehrpflichtgesetz, so wird man sehr schnell feststellen, dass es Wehrübungen nur noch im Spannungs- und Verteidigungsfall gibt.
Ansonsten wäre allenfalls der Begriff »Dienst Leistende/ Leistender« zutreffend gewesen, mit dem allerdings nicht nur die Reservistinnen und Reservisten erfasst worden wären. Denn »Dienst Leistende« sind wir alle in der Bundeswehr, so wie die zivilen Mitarbeiter. Ein Begriff, in dem das Wort »Übung« enthalten ist, ist für die Bedeutung unserer RDL nicht angemessen. Im Regelfall zieht die Bundeswehr Reservistinnen und Reservisten zum RD heran, wenn gerade ihre Professionalität gefragt ist. Aus diesem Grunde hat die Konzeption der Reserve (KdR), die der Bundesminister der Verteidigung Dr. Thomas de Maizière am 1. Februar 2012 (Fü S I 2 –Az 16-39-02) unterzeichnet hat, in Abstimmung mit dem Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e. V. den Begriff »Reservistendienst« erstmals eingeführt.

Anbei der Link zur Broschüre

http://www.bmvg.de/portal/a/bmvg

Mit kameradschaftlichen Grüßen



 

Freitag, 22. Februar 2013

Fähigkeitskommando Territoriale Aufgaben

 


Auf der SKB-Seite ist ein Interview mit Brigadegeneral Hans-Werner Wiermann, dem Kommandeur des "Fähigkeitskommandos Territoriale Aufgaben", dem die 15 Landeskommandos und damit letztlich auch die RSU-Kräfte unterstehen. Er geht auf diese auch kurz ein:

(Quelle: PIZ SKB/Wanninger)



Eine wichtige Säule in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit sind und bleiben ja die Reservisten der Bundeswehr…

"Genau hier wird eine weitere große Herausforderung unseres Kommandos liegen – die Aufstellung der Kompanien der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte. Zwei Kompanien, eine in Bremen und eine in Mecklenburg-Vorpommern, sind bereits jetzt aufgestellt. Diese Aufstellungen werden das Kommando fordern. Jeder zweite Soldat unseres Kommandos ist Reservist, denn die Zivil-Militärische Zusammenarbeit ist schon lange eng mit den Reservisten verbunden. So gilt es die Reservisten gut auszubilden, zu motivieren und zu fördern. Gleichzeitig müssen wir auch mit den Arbeitgebern in einen Dialog treten. Wir wollen, dass diese Verständnis für die Reservistentätigkeit aufbringen. Wichtig dabei ist, dass wir auf der einen Seite unsere Anforderungen möglichst effizient gestalten, das heißt zum einen, so wenig wie möglich Arbeitszeit in Anspruch nehmen, und zum anderen Ausbildungsangebote für unsere Reservisten schaffen, die sie auch in ihrem Zivilberuf nutzen können. Nur so können wir die Arbeitgeber überzeugen, dass diese Reservistenarbeit nicht nur für Deutschland, sondern auch für sie als Arbeitgeber sinnvoll und wichtig ist"

Donnerstag, 14. Februar 2013

RSUKr Blog Rheinland Pfalz

Hallo, hier der Link zum RSUKr Blog des Kameraden Michael dieser Blog ist auch sehr inforamtiv.
http://rsu-kraefte.blogspot.de/

Und ich danke Dir Michael für die Arbeit die du Dir bisher gemacht hast...

Kameradschaftlicher Gruß