Freitag, 22. Februar 2013

Fähigkeitskommando Territoriale Aufgaben

 


Auf der SKB-Seite ist ein Interview mit Brigadegeneral Hans-Werner Wiermann, dem Kommandeur des "Fähigkeitskommandos Territoriale Aufgaben", dem die 15 Landeskommandos und damit letztlich auch die RSU-Kräfte unterstehen. Er geht auf diese auch kurz ein:

(Quelle: PIZ SKB/Wanninger)



Eine wichtige Säule in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit sind und bleiben ja die Reservisten der Bundeswehr…

"Genau hier wird eine weitere große Herausforderung unseres Kommandos liegen – die Aufstellung der Kompanien der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte. Zwei Kompanien, eine in Bremen und eine in Mecklenburg-Vorpommern, sind bereits jetzt aufgestellt. Diese Aufstellungen werden das Kommando fordern. Jeder zweite Soldat unseres Kommandos ist Reservist, denn die Zivil-Militärische Zusammenarbeit ist schon lange eng mit den Reservisten verbunden. So gilt es die Reservisten gut auszubilden, zu motivieren und zu fördern. Gleichzeitig müssen wir auch mit den Arbeitgebern in einen Dialog treten. Wir wollen, dass diese Verständnis für die Reservistentätigkeit aufbringen. Wichtig dabei ist, dass wir auf der einen Seite unsere Anforderungen möglichst effizient gestalten, das heißt zum einen, so wenig wie möglich Arbeitszeit in Anspruch nehmen, und zum anderen Ausbildungsangebote für unsere Reservisten schaffen, die sie auch in ihrem Zivilberuf nutzen können. Nur so können wir die Arbeitgeber überzeugen, dass diese Reservistenarbeit nicht nur für Deutschland, sondern auch für sie als Arbeitgeber sinnvoll und wichtig ist"

Donnerstag, 14. Februar 2013

RSUKr Blog Rheinland Pfalz

Hallo, hier der Link zum RSUKr Blog des Kameraden Michael dieser Blog ist auch sehr inforamtiv.
http://rsu-kraefte.blogspot.de/

Und ich danke Dir Michael für die Arbeit die du Dir bisher gemacht hast...

Kameradschaftlicher Gruß

Sonntag, 10. Februar 2013

Persönliche Eignungskriterien zu Einsatz in den RSUKr

Hier für alle interessierte die über eine Bewerbung beim LKdo Saarland nachdenken welsche kriterien erfüllt werden sollten...


-Lebensalter

+Msch                      nicht älter als 60 Lebensjahre

+Uffz/Offz              nicht älter als 60 (in Ausnahmefällen ) 65 Lebensjahre

d.h.:   Interessierte Reservisten sollten sich deutlich vor Erreichen dieser Altersgrenzen in die RSUKr
          einbringen, um dort eine akzeptable "Stehzeit" zu erreichen.



-Gesundheitliche Tauglichkeit und sportliche Leistungsfähigkeit


+ Erfüllen der Einstellungskriterien gem. sanitätsdienstlicher Vorgaben der ZDv 46/1

+ mindestens Erfüllen der für die Ablegung des Deutschen Sportabzeichens in den jeweiligen
   Altersklassen festgesetzten Leistungen

+ Erfüllen der Forderung "IGF"

-Ausbildung


   Verpflichtung zur Teilnahme an

+ allgemeinmilitärischer Basisausbildung an mindestens bis zu fünf Ausb Tagen pro Jahr
   (ausnahmsweise: innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren)

+ lage- und auftragsspezifischer Ausbildung für den Eins. nach Aktivierung RSUKr

+ Alamierung zu ÜbZwecken

+Stabsrahmen- und EinsatzÜbungen

 

-Einsatz


Erklärte Bereitschaft zur Teilnahme an Einsätzen im genannten Aufgabenspektrum



Interessierte können sich beim LKdo Saarland Informationarbeit informieren

Tel.:06831 1271 2605

E-Mail:lkdoslposteingang@bundeswehr.org


Kameradschaftlicher Gruß

 

  

 

Lagebeurteilung RSU des LKdo NRW

Hier die Lagebeurteilung aus NRW mit einem Link dazu  http://www.geocaching-kurpfalz.de/RSUKr/RSUKr-LKdo-NW.pdf

Ich finde diesen Link auch für unsere Saarländichen Kameraden interessant, so kann man sich ein Bild über die Gliederung der RSUKr machen....

Kameradschaflicher Gruß

Samstag, 19. Januar 2013

Neue „Saarland-Kompanie“ aus Reservisten



Eine neue „Saarland-Kompanie“ der Bundeswehr soll im Bedrohungsfall militärische Anlagen bewachen und zum Beispiel bei Hochwasser helfen. Sie besteht nur aus Reservisten und ist auch für Ungediente offen.


Ein Bericht aus der SOL

Saarlouis. Die Bundeswehr in Afghanistan, die Bundeswehr auf dem Balkan, die Bundeswehr am Horn von Afrika, ... – 6300 Soldaten sind derzeit im Ausland. Trotz des Wandels der Bundeswehr zur Einsatzarmee ist für viele Menschen das Kerngeschäft der Truppe immer noch der „Heimatschutz“. Diese Aufgabe soll nun – das hat die Politik so entschieden – deutlich gestärkt werden.

Dazu werden derzeit in allen 16 Bundesländern „Regionale Sicherungs- und Unterstützungskräfte“ (RSU-Kräfte) aufgestellt, bundesweit 29. Dabei handelt es sich um Reservisten-Einheiten in Kompaniestärke, also etwa 100 Männer und Frauen. Im Saarland soll die RSU-Kompanie im April 2013 erstmals antreten. Die RSU-Kompanie „Saarland“ sei eine Einheit „aus dem Saarland für das Saarland“, sagt der stellvertretende Kommandeur des Landeskommandos Saarland, Oberstleutnant Peter Erlhofer. Anders als die weltweit operierende Saarland-Brigade, die künftig zum Großteil in Zweibrücken und Niedersachsen stationiert sein wird. Die neue Einheit wird unter dem Dach des Landeskommandos in Saarlouis angesiedelt sein.

Ihre vorrangige Aufgabe ist die Sicherung und Bewachung militärischer Anlagen. Hinzu kommen Einsätze bei Katastrophen und besonders schweren Unglücken, wie sie das Grundgesetz auf Anforderung der zivilen Behörden zulässt. Unterstützen können diese Reservisten die aktive Truppe bei Veranstaltungen, in der Personalwerbung oder der Öffentlichkeitsarbeit. „Wir wollen den Kontakt der Bundeswehr zur Gesellschaft aufrechterhalten, der durch das Aussetzen der Wehrpflicht zu schwinden droht“, sagt Erlhofer. Ein Einsatz der Bundeswehr im Innern mit militärischen Mitteln, wie er nach dem jüngsten Urteil des Bundesverfassungsgerichts wieder diskutiert wird, gehöre nicht in das Aufgabengebiet der RSU-Kräfte, betont das Landeskommando. Die Piraten hatten vor kurzem im Landtag eine entsprechende Anfrage gestellt.

Erlhofer sagt, denkbar sei beispielsweise die Hilfe bei Hochwasser. In Fällen terroristischer Bedrohung könnten Teileinheiten der RSU-Kräfte auch militärische Liegenschaften wie das Munitionslager in Eft-Hellendorf oder das Heeresinstandsetzungswerk in St. Wendel bewachen. Die „Saarland-Kompanie“ soll aus zwei Zügen mit je 30 Mann für Sicherungs- und Bewachungsaufgaben sowie einem Unterstützungszug bestehen.

In den vergangenen Jahren waren die Heimatschutz-Einheiten nach und nach aufgelöst worden. Nach dem Ende des Kalten Krieges passten sie nicht mehr ins Bild der neuen Einsatzarmee. Dass viele Reservisten dadurch ihre militärische Heimat verloren und Frust schoben, nahm die Politik in Kauf. Nun denkt sie um: In der neuen Reservisten-Konzeption, die Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) Anfang des Jahres in Kraft setzte, sind daher explizit die neuen RSU-Einheiten vorgesehen. „Was wir wollen und auch dringend brauchen, sind verlässliche Teilzeit-Soldaten, keine Freizeit-Soldaten, die nach Belieben kommen oder wegbleiben“, sagt Erlhofer. Fünf bis zehn Tage sind pro Jahr für Ausbildung und Übung vorgesehen, eventuelle Einsätze kommen dann noch hinzu.

Derzeit können sich Reservisten für die Einplanung melden. Erlhofer kann jeden der 100 Dienstposten doppelt besetzen, also bis zu 200 Reservisten einplanen. „Wir nehmen nicht jeden“, sagt der Stabsoffizier. Es müssten formale und gesundheitliche Voraussetzungen erfüllt sein. Erlhofer betont auch, für Menschen mit rechtsradikalem Hintergrund sei kein Platz: „Das wird keine Wehrsportgruppe.“ Die neue Einheit sei „in begrenztem Umfang“ auch für Ungediente offen.

Freitag, 11. Januar 2013

Möchte an dieser Stelle mal unseren Kameradinnen und Kameraden danken die ihren Dienst im Ausland tun und täglich ihr Leben riskieren.Danke wir sind bei euch und kommt alle Gesund nachhause.

Donnerstag, 10. Januar 2013

So sieht der Auftrag bei den Kameraden in RP aus ich denke das dies Bundesweit ähnlich sein wird.
 
BEFEHL


für die militärische Ausbildung 2013 im Rahmen

der Reservistenarbeit des Landeskommandos Rheinland-Pfalz

Bezug:


1. Konzeption der Reserve (KdR)

2. ZDv 3/12

3. WBK II Befh vom 10.05.2012 (Befehl für die Aufstellung der RSUKr)


1. Lage



Mit der Umsetzung der Konzeption der Reserve (KdR) ergeben sich für den Bereich

des LKdo RP folgende Ziele in der Reservistenarbeit für das Ausbildungsjahr 2013:



Optimierung von Abläufen und Verfahren in den neuen Strukturen und unter

veränderten Rahmenbedingungen



Freiwillige, engagierte Reservisten zielgerichtet auf einen höheren Ausbildungsstand

im Themenfeld Heimatschutz zu bringen.



Einsatzbereite Reservisten für die Aufgaben in den RSUKr, den Ergänzungstruppenteilen

und den aktiven Verbänden der Bundeswehr zu gewinnen.



Die Ausbildung für die Wahrnehmung der Mittlerfunktion zu verbessern.

2. Auftrag



AbtResArb wirkt ab sofort verstärkt darauf hin, dass im Rahmen der Planungen für die im

Ausbildungsjahr 2013 vorgesehenen Vorhaben ein einheitlicher Ausbildungsstand aller an

diesen Veranstaltungen teilnehmenden Reservisten erreicht wird.

Vorhaben sind gemäß den Themenfeldern der Anlage A anzulegen.

Eine weitere Professionalisierung und Qualitätssteigerung mit dem Ziel einer Ausbildungsfortentwicklung

ist auf allen Ebenen umzusetzen.

Reservisten, die den RSUKr angehören, muss auf regionaler Ebene durch vielfältige

Ausbildungsangebote ermöglicht werden, benötigte Basismodule zu absolvieren.

2


3. Durchführung



a) Als Schwerpunkt sind folgende Ausbildungsgebiete durchzuführen:



Politische Bildung, Wehrrecht, Innere Führung


Wach- und Sicherungsausbildung


Sanitätsausbildung


ABCAbw/SE Ausbildung


Erhaltung/Verbesserung der individuellen soldatischen Grundfertigkeiten


Erhalt/Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit

b) Für alle geplanten Handwaffenschießen 2013 der Kreisgruppen (ausgenommen

Wettkämpfe und Meisterschaften) ist die Durchführung der folgenden

Schulschießübungen vorzusehen.

Basisschießausbildung

Schulschießübung:

- Pistole P8: P-S-1, P-S-2

- Maschinengewehr MG3: MG-S-1,MG-S-2, MG-S-3

- Gewehr G36: G36-S-1, G36-S-2*, G36-S-3*, G36-S-5, G36-S-9

* Bedingung kann auch am Simulator AGSHP erfüllt werden.

Wachschießausbildung

Wachschießübung:

-Gewehr G36: G-W-1*

-Pistole P8 P-W-1*

* Wachschießübungen sind

nicht am AGSHP durchzuführen;

Wachausbildung im Rahmen von lagebezogenen Wachübungen

sind jedoch im AGSHP möglich.

Aufbauende Schießausbildung*

-Gewehr G36 G36-S-4,G36-S-6,G36-S-7

-Pistole P8 P-S-3,P-S-4,P-S-5,P-S-6,P-S-7

-Maschinengewehr MG3 MG-S-4,MG-S-5,MG-S-6

*Nach komplett durchgeführter Basisschießausbildung.

Grundsätzlich sind bei allen Handwaffenschießen Parallelausbildungen der

Themengebiete gemäß Anlage A durchzuführen.