Donnerstag, 11. April 2013

RSUKp Saarland: Aufstellungsappell am 12.04.2013

Die Kompanie „Saarland“ steht

„Sie sind unser „Spezialistenpool“ – durch die gewinnbringende Kombination von zivilberuflicher und militärischer Erfahrung“, so der Inspekteur der Streitkräftebasis, Vizeadmiral Manfred Nielson beim Indienstellungsappell der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanie „Saarland“. Gegenüber den 83 angetretenen Reservisten unter der Führung des neuen Kompaniechefs, Major d.R. Mohr, unterstrich er: „Die aktiven Truppenteile sind künftig mehr denn je auf motivierte, einsatzwillige und gut ausgebildete Reservistinnen und Reservisten angewiesen“
Ein Soldat übergibt eine Wimpel
Der Wimpel wird übergeben (Quelle: Pressestelle LKdo Saarland)Größere Abbildung anzeigen
Die Kompanie „Saarland“ ist am 12. April durch den Kommandeur Landeskommando Saarland, Oberst Reinhard Felsmann, in Dienst gestellt worden. Zahlreiche Gäste aus Frankreich sowie aus der Region, darunter auch der Staatssekretär für Inneres und Sport des Saarlandes, Herr Georg Jungmann, nahmen am Appell in der Graf-Werder-Kaserne in Saarlouis teil.
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Mehrere Personen in einem Zelt
Zahlreiche Gäste (Quelle: Pressestelle LKdo Saarland)Größere Abbildung anzeigen

Vielfältiges Aufgabenspektrum

Aufgabe der Kompanie der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte (RSUKp) ist es, die aktiven Verbände im Bereich des Heimatschutzes zu verstärken. Das Aufgabenspektrum reicht von der Bewachung militärischer Einrichtungen, bis hin zur Katastrophenhilfe. Um die Wertschätzung der saarländischen Landesregierung für die heutige Aufstellung der RSUKp nach außen zu dokumentieren, stiftet unsere Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer heute auch den Kompaniewimpel, der die RSUKp Saarland auf ihrem weiteren Weg begleiten wird“, sagte Jungmann und würdigte den ehrenamtlichen Einsatz der Reservisten für ihre Heimat.
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Ein Soldat vor einem Rednerpult
Mit dem Ehrenkreuz ausgezeichnet (Quelle: Pressestelle LKdo Saarland)Größere Abbildung anzeigen

Weitreichende Zusammenarbeit

Dass die Zivil-Militärisches Zusammenarbeit über die Landesgrenze hinaus 50 Jahre nach Abschluss des Elisée-Vertrages gelebt wird, unterstrich Oberst Felsmann durch die Verleihung des Ehrenkreuzes der Bundeswehr in Silber an den französischen Lieutenant-Colonel André Bidon. Als militärischer Beauftragter des Département Moselle war er Motor und treibende Kraft der Kooperation zur Erstellung eines Leitfadens für die gegenseitige, grenzüberschreitende Hilfe in Fällen von Katastrophen und besonders schweren Unglücksfällen.
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Mehrere Soldaten angetreten
Feierlicher Rahmen (Quelle: Pressestelle LKdo Saarland)Größere Abbildung anzeigen

Dienen für das Saarland

Beim anschließenden Empfang sagte Felsmann, analog zum Motto der Bundeswehr „Wir. Dienen. Deutschland.“ stehe seine RSUKp für „Wir dienen im und für das Saarland.“ und dankte der saarländischen Landesregierung im Namen aller Reservisten für die Anerkennung des Reservedienstes als Ehrendienst an der Gemeinschaft. Anschließend legte er dem zweitwichtigsten Mann in der Kompanieführung, dem Kompaniefeldwebel Oberstabsfeldwebel d.R. Armin Bemrah als Spieß und Mutter der Kompanie die „Spießschnur“                     

Samstag, 23. März 2013

Neuer Begriff: Reservistendienst Leistende(r)

Neuer Begriff: Reservistendienst Leistende / Reservistendienst Leistender (RDL) für alle Reservistinnen und Reservisten, die Wehrdienst nach dem Vierten oder Fünften Abschnitt des Soldatengesetzes leisten

Reservistendienst Leistende und Reservistendienst Leistender (RDL) sowie Reservistendienst (RD), das ist die neue Bezeichnung für alle Reservistinnen und Reservisten, die Wehrdienst nach dem Vierten oder Fünften Abschnitt des Soldatengesetzes leisten sowie für den Dienst an sich. Am 29. Januar 2013 hat das Bundesministerium der Verteidigung (FüSK II 1 - Az 16-39-00) angewiesen, künftig nur noch diese Begriffe für den angesprochenen Personenkreis und deren Dienst zu verwenden.
Die Abkürzung orientiert sich an schon gebräuchlichen Abkürzungen wie FWDL (Freiwilligen Wehrdienst Leistende/ Freiwilligen Wehrdienst Leistender).
Bislang werden vielfältige Ausdrücke für diesen Personenkreis verwendet: Entweder sprach man allgemein von »Reservisten«, »Resis«, »Wehrübenden« und »Übenden« oder hatte sich sonst so seine Bezeichnung für unsere Unterstützung aus der Reserve zurechterfunden.
Eines hatten diese Ausdrücke jedoch gemeinsam: Sie wurden im jeweiligen rechtlichen Zusammenhang meist falsch verwendet.
Der oder die (jetzige) RDL ist zwar, wenn sie oder er keinen Dienst im Soldatenstatus leistet, auch »Reservist« bzw. »Reservistin«; nach der entsprechenden Definition im Reservistinnen- und Reservistengesetz (ResG) kann man den oder die RDL so in einem Wehrdienstverhältnis aber nicht nennen. Hiernach sind Reservistinnen und Reservisten in der Regel frühere Soldatinnen und Soldaten. RDL befinden sich aber in einem Wehrdienstverhältnis und sind damit Soldatinnen oder Soldaten. »Wehrübender« ist genauso falsch. Schaut man sich die einschlägige gesetzliche Vorschrift, in der dieser Begriff verwendet wird, an, nämlich das Wehrpflichtgesetz, so wird man sehr schnell feststellen, dass es Wehrübungen nur noch im Spannungs- und Verteidigungsfall gibt.
Ansonsten wäre allenfalls der Begriff »Dienst Leistende/ Leistender« zutreffend gewesen, mit dem allerdings nicht nur die Reservistinnen und Reservisten erfasst worden wären. Denn »Dienst Leistende« sind wir alle in der Bundeswehr, so wie die zivilen Mitarbeiter. Ein Begriff, in dem das Wort »Übung« enthalten ist, ist für die Bedeutung unserer RDL nicht angemessen. Im Regelfall zieht die Bundeswehr Reservistinnen und Reservisten zum RD heran, wenn gerade ihre Professionalität gefragt ist. Aus diesem Grunde hat die Konzeption der Reserve (KdR), die der Bundesminister der Verteidigung Dr. Thomas de Maizière am 1. Februar 2012 (Fü S I 2 –Az 16-39-02) unterzeichnet hat, in Abstimmung mit dem Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e. V. den Begriff »Reservistendienst« erstmals eingeführt.

Anbei der Link zur Broschüre

http://www.bmvg.de/portal/a/bmvg

Mit kameradschaftlichen Grüßen



 

Freitag, 22. Februar 2013

Fähigkeitskommando Territoriale Aufgaben

 


Auf der SKB-Seite ist ein Interview mit Brigadegeneral Hans-Werner Wiermann, dem Kommandeur des "Fähigkeitskommandos Territoriale Aufgaben", dem die 15 Landeskommandos und damit letztlich auch die RSU-Kräfte unterstehen. Er geht auf diese auch kurz ein:

(Quelle: PIZ SKB/Wanninger)



Eine wichtige Säule in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit sind und bleiben ja die Reservisten der Bundeswehr…

"Genau hier wird eine weitere große Herausforderung unseres Kommandos liegen – die Aufstellung der Kompanien der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte. Zwei Kompanien, eine in Bremen und eine in Mecklenburg-Vorpommern, sind bereits jetzt aufgestellt. Diese Aufstellungen werden das Kommando fordern. Jeder zweite Soldat unseres Kommandos ist Reservist, denn die Zivil-Militärische Zusammenarbeit ist schon lange eng mit den Reservisten verbunden. So gilt es die Reservisten gut auszubilden, zu motivieren und zu fördern. Gleichzeitig müssen wir auch mit den Arbeitgebern in einen Dialog treten. Wir wollen, dass diese Verständnis für die Reservistentätigkeit aufbringen. Wichtig dabei ist, dass wir auf der einen Seite unsere Anforderungen möglichst effizient gestalten, das heißt zum einen, so wenig wie möglich Arbeitszeit in Anspruch nehmen, und zum anderen Ausbildungsangebote für unsere Reservisten schaffen, die sie auch in ihrem Zivilberuf nutzen können. Nur so können wir die Arbeitgeber überzeugen, dass diese Reservistenarbeit nicht nur für Deutschland, sondern auch für sie als Arbeitgeber sinnvoll und wichtig ist"

Donnerstag, 14. Februar 2013

RSUKr Blog Rheinland Pfalz

Hallo, hier der Link zum RSUKr Blog des Kameraden Michael dieser Blog ist auch sehr inforamtiv.
http://rsu-kraefte.blogspot.de/

Und ich danke Dir Michael für die Arbeit die du Dir bisher gemacht hast...

Kameradschaftlicher Gruß

Sonntag, 10. Februar 2013

Persönliche Eignungskriterien zu Einsatz in den RSUKr

Hier für alle interessierte die über eine Bewerbung beim LKdo Saarland nachdenken welsche kriterien erfüllt werden sollten...


-Lebensalter

+Msch                      nicht älter als 60 Lebensjahre

+Uffz/Offz              nicht älter als 60 (in Ausnahmefällen ) 65 Lebensjahre

d.h.:   Interessierte Reservisten sollten sich deutlich vor Erreichen dieser Altersgrenzen in die RSUKr
          einbringen, um dort eine akzeptable "Stehzeit" zu erreichen.



-Gesundheitliche Tauglichkeit und sportliche Leistungsfähigkeit


+ Erfüllen der Einstellungskriterien gem. sanitätsdienstlicher Vorgaben der ZDv 46/1

+ mindestens Erfüllen der für die Ablegung des Deutschen Sportabzeichens in den jeweiligen
   Altersklassen festgesetzten Leistungen

+ Erfüllen der Forderung "IGF"

-Ausbildung


   Verpflichtung zur Teilnahme an

+ allgemeinmilitärischer Basisausbildung an mindestens bis zu fünf Ausb Tagen pro Jahr
   (ausnahmsweise: innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren)

+ lage- und auftragsspezifischer Ausbildung für den Eins. nach Aktivierung RSUKr

+ Alamierung zu ÜbZwecken

+Stabsrahmen- und EinsatzÜbungen

 

-Einsatz


Erklärte Bereitschaft zur Teilnahme an Einsätzen im genannten Aufgabenspektrum



Interessierte können sich beim LKdo Saarland Informationarbeit informieren

Tel.:06831 1271 2605

E-Mail:lkdoslposteingang@bundeswehr.org


Kameradschaftlicher Gruß

 

  

 

Lagebeurteilung RSU des LKdo NRW

Hier die Lagebeurteilung aus NRW mit einem Link dazu  http://www.geocaching-kurpfalz.de/RSUKr/RSUKr-LKdo-NW.pdf

Ich finde diesen Link auch für unsere Saarländichen Kameraden interessant, so kann man sich ein Bild über die Gliederung der RSUKr machen....

Kameradschaflicher Gruß